Aktuelles bei "Hello! cosmetic projects"

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Juli / August 2019...

Sommerzeit – ist Urlaubszeit

Im Sommer ist unser Büro zwar besetzt aber unregelmäßig. Daher bitten wir Sie, Ihre Anfragen per mail oder über das Kontaktformular dieser Homepage zu stellen.

Wir werden Ihr Anliegen zeitnah bearbeiten.

Bis dahin – wünschen wir Ihnen eine schöne Urlaubszeit.



Juni 2019...

... unterwegs in Sachen Nachhaltigkeit


Neue Verpackungslösungen – Trends auf der Cosmetic Business 2019

Ressourcen schonen, Müll reduzieren und einen wichtigen Beitrag für unsere Umwelt leisten – diesen Trend gehen wir gern mit. Aus Überzeugung und mit vollem Tatendrang. Auch viele unserer Kunden haben den Weg zur Nachhaltigkeit gewählt und spiegeln so die immer steigende Nachfrage des Marktes nach nachhaltigeren und umweltschonenderen Verpackungslösungen. An dieser enormen Nachfrage kommen auch die Packmittelhersteller für kosmetische Mittel nicht vorbei und arbeiten fieberhaft an unterschiedlichen Lösungen, wie sie die Kunststoffverpackungen nachhaltiger machen können, ohne dass Qualität und Sicherheit leiden müssen. Vorgestellt wurden sie auf der internationalen Fachmesse Cosmetic Business in München, die eigens für diesen Trend die „Green Route“ eingerichtet hat, auf der die Neuigkeiten übersichtlich präsentiert wurden. Auch wir haben uns über diese Route navigieren lassen, uns ausgetauscht, interessante und aufschlussreiche Gespräche geführt, einige Dinge kritisch hinterfragt und ganz viel Neues dazu gelernt – was wir für unsere Kunden nachfolgend knackig und übersichtlich zusammenfassen.

Allgemein konzentriert sich die Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen auf vier Ansätze:

  1. Recycling-Material verwenden (PCR / PIR)
  2. Refill-Lösungen
  3. Alternativmaterialien
  4. Materialreduktion

 

Recycling-Material verwenden

Verpackungen aus PCR (Post-Consumer-Recycling) entsteht bei den Verbrauchern, Haushalten und Büros, während es sich bei PIR um Post-industrielle Abfälle handelt, die wiederverwertet werden. Tubenhersteller greifen auf HDPE-recyceltes Material zurück, um die Tuben nachhaltiger zu machen. In diesem Bereich wird viel getan. Allerdings gibt es derzeit noch viele Einschränkungen an denen branchenübergreifend gearbeitet werden muss.

 

Refill-Lösungen

Viele Hersteller arbeiten an Refill-Optionen bspw. für Airless-Dispenser. Aktuell ist aber noch nichts handfestes verfügbar, sodass wir uns hier noch etwas gedulden müssen. Bisher sind sogenannte „Bag-In-Bottle“-Systeme verfügbar. Hierbei ist ein Beutel aus PE bspw. in einem Glasdispenser eingelassen, der nach Entleerung entnommen werden kann. Der Glasdispenser wird zurückgenommen, gereinigt und steht damit wieder zur Verfügung. Im Allgemeinen gilt Glas im Vergleich zu Kunststoff als umweltfreundlicher – doch ist das wirklich so? Hinzukommt für einige Produktkategorien eignet es sich Glas als Verpackungsmaterial nicht. 

 

Alternativmaterialien 

Unsere Branche setzt auf ressourcenschonendere Alternativen zu PE/PP, die eine verbesserte Öko-Bilanz haben. Eine Neuheit ist die Kreidetube, die aus einer Kombination von Kreide und PE besteht. Dadurch lässt sich der Bedarf an erdölbasierenden Grundstoffen mehr als halbieren. Daneben verwenden andere Packmittelhersteller für ihre Tuben und Tiegel umweltfreundliche Biokunststoffe wie Zuckerrohr-PE oder Gemische mit Holzfasern, Cellulose, Stärke, Polymilchsäure, Naturharze und Fettsäuren. Vor allem im Lip-Care-Bereich stehen auch komplett kunststofffreie Packmittel aus Papier und Pappe zur Verfügung, die im Gegensatz zu "herkömmlichen" Kunststoffen (auch aus nachwachsenden "Bio"-Rohstoffen) auch kompostierbar sein sollen.

 

Materialreduktion

Tuben erfüllen auch mit weniger Material ihren Zweck. Die dünneren Wände sparen nicht nur Kunststoff ein, sondern im Herstellungsprozess auch an CO2. Darüber hinaus ist es auch sinnvoll, dass eine Tube möglichst nur aus einem Kunststoff besteht. Denn häufig ist der Verschluss aus einem anderen Kunststoff gefertigt wie der Tubenschlauch, sodass die beiden Komponenten für ein funktionsfähiges Recycling bei der Entsorgung voneinander getrennt werden müssen.

 

Auch im Bereich der Etiketten finden sich „grüne“ Ansätze: So stehen zum Beispiel Etiketten aus PE-Folie aus 100% Rezyklat oder Steinpapier zur Verfügung. Letzteres besteht zu 80% aus natürlichem Steinmehl und zu 20% aus recyceltem PE. Etiketten aus nachhaltigem Graspapier sind recyclingfähig und kompostierbar, der Frischfaseranteil liegt bei 50%, sodass der Einsatz von Wasser und Energie sowie die CO2-Emission reduziert werden können. Für die Veredelung der Etiketten kommen wasserbasierte Tinten zum Einsatz, die hinsichtlich der Intensität und Auswahl keine Wünsche offenlassen sollen. Mittels veganen Klebstoffes aus Maisstärke können die nachhaltigen Etiketten auf die Primärverpackungen aufgebracht werden.  

 

Unser Fazit 

Ob Glas oder (Bio-)Kunststoff, recyclingfähig, kompostierbar ... Die Patentlösung für eine 100% nachhaltige Verpackung gibt es derzeit noch nicht. Aber es hat uns gefreut zu sehen, dass bereits viele Hersteller an Lösungen und Alternativen arbeiten – damit ist der erste Schritt getan. Und obwohl viele ihre Produkte als besonders nachhaltig anpreisen, sollte man genau hinschauen. Denn häufig verbirgt sich hinter dem Produktionsprozess oder der Beschaffung der eingesetzten Rohstoffe ein Rattenschwanz, der ganz und gar nichts mit Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu tun hat.

Dennoch – wer heute schon auf die bereits verfügbaren Alternativ-Materialien für seine kosmetischen Mittel setzt, macht nichts falsch. 

Auch wir bleiben dran an dem Thema und recherchieren die neusten Entwicklungen. Da sich Nachhaltigkeit nicht nur auf die Verwendung von „grünen“ Primärverpackungen beschränkt, beraten wir Sie hinsichtlich eines möglichst ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzeptes und suchen für Sie die besten verfügbaren Lösungen.

Unsere Recherchen präsentieren wir auf den Hamburger Kosmetiktagen im November dieses Jahres und werden Sie auf dem Laufenden halten – im Namen der Nachhaltigkeit.

 

Herzlichen Dank für die vielen informativen und produktiven Gespräche !

Wir haben sehr viel erfahren und haben den kollegialen Austausch sehr genossen. Wir freuen uns schon auf das nächstes Jahr.


Oktober 2018...


... 4. Hamburger Kosmetiktage des Behr's Verlag in Hamburg

Geballte Fachinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

  • Abgrenzungsfragen sicher entscheiden
  • Claims rechtskonform einsetzen
  • Urteile und ALS-Stellungnahmen zur Bewertung Ihrer Produkte anwenden
  • Beanstandungen der Behörden kennen und Fehler vermeiden
  • gut vorbereitet das nächste Audit bestehen
  • sichere Verpackungen in den Verkehr bringen
  • hygienische Schwachstellen erkennen und beseitigen
  • Mikroplastik richtig bewerten
  • Fragen zur Konservierung Ihrer Produkte sicher beantworten können

Wir haben uns sehr gefreut, unseren Beitrag zu 

Zertifizierungsnavigator – Überblick über Zertifizierungsmöglichkeiten und Vorbereitung von Audits

zu leisten und uns mit Herstellern, Lieferanten, Labors und Behördenvertretern fachlich auszutauschen.


Juni 2018...


... Cosmetic Business - die internationale Fachmesse in München

Vielen Dank für die vielen produktiven Gespräche !

Die Messe war für uns ein voller Erfolg! Zum ersten Mal waren wir mit einem Stand vertreten. Und wir waren überwältigt von dem Zuspruch!


Mai 2018...

Unternehmerinnen des Monats


Aller Anfang ist schwer - aber weniger, wenn man kompetente Partner an der Seite hat! 

 

Vielen Dank an Frau Remmersmann von der Wirtschaftsförderung Münster GmbH für die Unterstützung und die Chance selber unterstützen zu dürfen.